Alejandro Selkirk Insel

Die Alejandro Selkirk Insel (span. Isla Alejandro Selkirk, früher Isla Más Afuera, Insel weiter weg) gehört zu den Juan-Fernández-Inseln im südlichen Pazifik. Die Insel ist 44,6 Quadratkilometer groß und liegt 160 Kilometer westlich von Isla Robinsón Crusoe, der Insel, auf der Alexander Selkirk vier Jahre und vier Monate lebte. Die Alejandro Selkirk Insel hatte das Vorbild für den literarischen Robinson Crusoe wohl nie betreten.

Die Alejandro Selkirk ist die westlichste und zweitgrößte Insel der Juan-Fernandez-Inseln.

Die Insel ist 10,4 Kilometer lang. An der Ostküste war früher eine Strafkolonie eingerichtet. Diese war von 1909 bis 1930 in Betrieb. Zunächst waren dort wohl 190 Sträflinge untergebracht worden, von 1927 bis 1930 wurden hier etwa 160 politische Gefangene untergebracht.

Die höchste Erhebung der Alejandro Selkirk Insel liegt 1329 Meter über dem Meeresspiegel und ist damit hoch genug um den Luftstrom in großen Höhen zu stören. Das führt zu auffälligen Karman-Wirbeln, die vom Weltraum aus gesehen werden können.

Alejandro Selkirk Insel Namen

Der heutige Name der Insel geht auf den schottischen Seemann Alexander Selkirk zurück, der 1704 auf der etwa 160 km östlich der Isla Alejandro Selkirk gelegenen, heute Robinsón Crusoe genannten, Insel ausgesetzt wurde. Sein Schicksal diente dem Schriftsteller Daniel Defoe als Vorlage für seinen weltberühmten Roman Robinson Crusoe. Als die in Selkirk's Island umbenannte Nachbarinsel in Robinson-Crusoe-Insel unbenannt wurde, erhielt die westlich gelegene Insel Más Afuera den Namen des ausgesetzten Seemannes.


 

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